Liebe – die Weihnachtsbotschaft

In der Bibel steht quasi als Weihnachtsbotschaft: „Liebet einander, wie ich euch geliebt habe.“ Johannes 15,12 – und „Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.“ Jakobus 2,10

Wer sich selbst liebt, mit sich im Reinen ist, kann andere akzeptieren, so wie sie sind. Er hat es nicht nötig, andere „niederzumachen“, um sich selbst – vorübergehend – größer zu fühlen. Wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Das ist der Beginn des Friedens: Frieden in uns und mit anderen.

Wenn wir anderen wohlwollend gegenüber treten, werden sie uns normalerweise auch  wohlwollend begegnen. Auf liebevolle oder wohlwollende Menschen werden wir selbst wiederum liebevoll oder wohlwollend reagieren. Es entsteht eine positive Spirale, eine positive Rückkopplung. 

Diese Rückkopplung funktioniert natürlich auch in der negativen Richtung. Wir hassen jemanden und schikanieren ihn – er wird entsprechend reagieren.

Wir alle haben aber vermutlich  auch schon erlebt, dass jemand, mit dem wir Streit hatten, uns zur Versöhnung die Hand  gereicht hat. Er hat den negativen Kreislauf durchbrochen. Mit der richtigen Einstellung können wir alle vergeben und vergessen und so einen Neuanfang ermöglichen.

Arbeiten Sie an Ihrer Persönlichkeit, entwickeln Sie sie harmonisch weiter, kommen Sie mit sich selbst ins Reine und lieben Sie sich selbst. Dann wird die Welt ein bisschen heller, freundlicher und friedlicher für Sie – und Ihre Mitmenschen. Es geht dann leichter, das „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“

Liebe wirkt auch im beruflichen oder geschäftlichen Umfeld. Wenn wir eine Aufgabe gefunden haben, die wir wirklich lieben, zu der wir uns berufen fühlen, dann haben wir eine starke intrinsische Motivation. Wir werden an dieser Aufgabe mit mehr Begeisterung arbeiten und länger durchhalten, als jemand, der die Aufgabe nur wegen des Geldes erledigt. Wer seine Aufgabe liebt, wird deshalb automatisch ein besseres Ergebnisse erzielen. Das bessere Ergebnis – das vollkommenere Werk – verstärkt wiederum die intrinsische Motivation. Es entsteht eine positive Rückkopplung (vgl. https://haharth.de/motivation/).

Bemühen wir uns also um die harmonische Entwicklung unserer Persönlichkeit. Bemühen wir uns darum, da hin zu kommen, uns selbst zu lieben, unsere Situation und unsere Ziele und das, was wir tun. Dann wird unser Leben friedlicher und glücklicher.

Vielleicht sollten wir schlicht mit mehr Dankbarkeit beginnen. Wir sollten bewusst unsere gute Gesundheit, das schöne Zuhause, die guten Freunde und den liebevollen Partner beachten und dankbar dafür sein. Dann wären wir zufriedener mit uns und unserem Leben. Wir würden uns besser fühlen, uns mehr lieben. Dann würden wir automatisch unseren Nächsten freundlicher und liebevoller begegnen. Unsere Beziehungen würden besser
und wir würden uns wiederum besser fühlen.    

Verstehen wir also Weihnachten nicht als Fest der Geschenke – sondern als Fest der Liebe.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!


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Eine Antwort

  1. Frohe Weihnachten!
    Ja, dem stimme ich zu. Dankbarkeit für unser wunderbares Leben in Deutschland ist eine Grundlage für innere Zufriedenheit.
    Und: wie es in den Wald schallt, so schallt es auch wieder heraus. Das hat mir schon meine Grossmutter beigebracht und durch meine vielen Lebensjahre und -erfahrungen kann ich das nur bestätigen.

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