Worte beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Dennoch gehen viele Menschen sorglos mit ihrer Wortwahl um und beeinträchtigen damit ihre Glückseligkeit!
1. Denken
Wir sprechen nicht nur mit Worten, wir denken auch mit ihnen. Welche Worte wir für eine Situation, ein Ereignis, einen Menschen oder unser Befinden nutzen, hat weitreichenden Folgen für uns! Sie spiegeln unsere Bewertung, unsere Perspektive und unsere Handlungsoptionen. Wir sollten deshalb unsere Worte sorgfältig wählen!
Es macht einen großen Unterschied, ob wir über jemand denken oder sagen „ich mag ihn nicht“ oder „ich hasse ihn“! Wenn wir sagen: „ich mag ihn nicht“, sind daneben positive Aspekte der Person möglich und eine positive Entwicklung der Beziehung ist denkbar. „Ich hasse ihn“ lässt dagegen kaum eine differenzierte Betrachtung der Person zu. Die Beziehung ist vergiftet!
Ein anderes Beispiel: Ob wir über eine Situation sagen: „das ist ein Katastrophe, da kann man nichts machen“ oder ob wir sie als „ eine echte Herausforderung“ bezeichnen, macht einen großen Unterschied. Die erste Formulierung beschreibt ein (für uns) vermeintlich nicht überwindbares Problem und wir erklären mit unserer Wortwahl, dass wir keine Chance haben! Die zweite Formulierung hingegen motiviert unsere Problemlösungsfähigkeit!
Mit unseren Worten, auch und gerade den gedachten, definieren und beeinflussen wir unsere wahrgenommene Realität!
2. Fühlen
Die Wortwahl entscheidet mit darüber, wie wir uns fühlen und wir uns anderen gegenüber verhalten. Mit entsprechender, gezielter Wortwahl können wir unsere Gefühle – positiv oder negativ – beeinflussen. Unsere Wortwahl spiegeln auch unsere Selbsteinschätzung!
Der Satz mit der „Katastrophe“ produziert Hoffnungslosigkeit und auch Hilflosigkeit. Der Satz mit der „Herausforderung“ provoziert hingegen Kampfgeist oder auch Vorfreude auf die Möglichkeit, eine Herausforderung meistern zu können!
Wählen wir also unsere Worte sorgfältig, denn sie prägen unsere Gefühle bezogen auf die von uns wahrgenommene Realität!
3. Handeln
Die Wortwahl beeinflusst nicht nur unser Denken und unsere Gefühle, sondern letztlich auch unser Handeln! Dem Menschen, den wir mit „ich hasse ihn“ bezeichnet haben, werden wir kühl und unfreundlich begegnen. Der Konflikt wird eskalieren. Selbst freundliches Verhalten des anderen, wird bei uns auf taube Ohren stoßen.
Die Formulierung: „das ist eine Katastrophe, da kann man nichts machen“ zieht Inaktivität nach sich. Womöglich lässt das Nicht-Handeln die Katastrophe erst eintreten! Hingegen führt „das ist eine Herausforderung“ zu beherztem Handeln. Damit lösen wir nicht nur das Problem, sondern stärken auch unser Selbstwertgefühl!
Wir sollten unsere Worte also bewusst wählen. Mit gezielter Wortwahl fördern wir positive Denkmuster, verbessern unsere emotionale Reaktion in den verschiedenen Situationen und unsere Art zu handeln. In der Folge sind wir souveräner und glücklicher. Das alles sind Folgen einer bewussten Wortwahl!
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