Vergessen und vergeben

Dein guter Vorsatz für das neue Jahr könnte sein: ich vergebe  und vergesse!

 

Vergiss, was Dir in der Vergangenheit misslungen ist, vergiss Deine Limitierungen aus der Sozialisation, das, was Du angeblich alles nicht kannst oder darfst. Das sind nur die Meinungen anderer, es sind Suggestionen!

 

Vergiss auch die Menschen, die Dir nicht guttun, die Dich klein halten wollen und nicht wachsen lassen. Mach Dich frei von ihnen, verabschiede Dich von ihnen. Beende den Kontakt!

 

Vergib wiederum den Menschen, die Dir in der Vergangenheit geschadet haben, die Dich geärgert und verletzt haben – oder mit denen Du vielleicht aktuell ein Problem hast. Reiche ihnen die Hand zur Versöhnung.  Lege Streitigkeiten bei – versuche es zumindest. Vergeben macht Dich frei!

 

Vergib Dir auch selbst die Fehler der Vergangenheit – und vergiss sie. Indem Du Dich an sie erinnerst und Dich ärgerst, verletzt Du Dich jedes Mal aufs Neue. Die Fehler der Vergangenheit kannst Du nicht ungeschehen machen. Warum also sich immer wieder daran erinnern, sich darüber ärgern und sich erneut verletzen? Erkenne Deine Fehler und Deine Versäumnisse – lerne daraus, vergebe Dir und vergesse!

 

Befreie Dich von den Fehlern und Begrenzungen der Sozialisation! Befreie Dich von Verletzungen anderer indem Du ihnen vergibst. Du allein hast das in der Hand!  Dazu brauchst Du keinen anderen. Vergeben ist ein Akt der Stärke!

 

Mache Dich frei von all den negativen Elementen der Vergangenheit, von den Limitierungen, die Dich klein halten und Deine Entwicklung hemmen. Dann kannst Du damit beginnen, aktiv Deine wahre Persönlichkeit zu entwickeln.



Zuerst aber musst Du vergessen und vergeben. Nicht halb, nicht für eine Stunde oder einen Tag. Nein! Dein guter Vorsatz für das neue Jahr sollte lauten: Ich vergesse was hinter mir liegt und vergebe mir (und anderen) die Fehler der Vergangenheit! Endgültig! „…ich vergesse, was hinter mir ist, strecke mich aber nach dem aus, was vor mir ist, …. das Ziel im Auge, …“ Philipperbrief 3, 13-14.

 

Wenn Du vergibst und vergisst, dann bist Du frei! Dann erkennst Du Dein Ziel-Selbstbild und glaubst daran, dass Du es leben wirst. Dann mache Dich ans Werk, dieses Bild zu realisieren. Dein Ziel-Selbstbild liefert Dir dazu die intrinsische Motivation!

 

Nimm Dir für 8 Wochen vor, Dich nicht mehr an Deine Fehler und Niederlagen der Vergangenheit zu erinnern. Konsequent. Mit jeder Erinnerung wächst die Bedeutung der Fehler für Dich. Verdränge diese Gedanken nicht, sondern ersetze sie! Erinnere Dich stattdessen an das, was in Deinem Leben positiv war und ist, an Deine Erfolge, die Herausforderungen, die Du schon gemeistert hast.

 

Du kannst Deine Aufmerksamkeit auf das Negative richten, was die meisten Menschen tun. Oder Du beachtest das Positive, was gut gelaufen ist und läuft in Deinem Leben und was Dir gelungen ist! Es gilt: Beachtung bringt Verstärkung.

 

Dein guter Vorsatz für das neue Jahr sollte also einfach sein: Ich spreche nicht mehr vom Negativen der Vergangenheit, ja vermeide, auch nur daran zu denken. Wenn andere von einem solchen Thema anfangen, sage ihnen einfach, dass Du über das Thema nicht mehr sprichst! Und mache es dann auch wirklich nicht. Vergebe und vergesse!

 

Nach dieser Zeit wirst Du feststellen, dass Du Dich besser fühlst, dass Du zuversichtlicher in die Zukunft blickst, dass Du Dir mehr zutraust, dass Sie glücklicher bist. Das ist der Beginn Deiner aktiven Persönlichkeitsentwicklung. Dann siehst Du neue Chancen für Dich und glaubst auch, dass Du sie nutzen kannst. Du kannst nämlich viel mehr, als sich bisher in Deinem Leben gezeigt hat!

 

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr ist also auf jeden Fall: vergessen und vergeben. Ich vergesse was hinter mir liegt und vergebe mir (und anderen) die Fehler! Löse diesen guten Vorsatz ein. Dann wird das neue Jahr ein gutes Jahr und Dein Leben wird besser!

 

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